Corona-Schutzimpfungen im Kreis Recklinghausen

  • Bitte kommen Sie nur mit Termin ins Impfzentrum. Wer keinen Termin hat, muss abgewiesen werden.

  • Männer und Frauen unter 60 Jahren werden aktuell nicht mehr mit dem Impfstoff AstraZeneca geimpft. Bereits vereinbarte Termine, für die dieser Impfstoff vorgesehen war, finden statt. Verimpft wird aber ein anderes Vakzin. 

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Auf dieser Seite finden Sie Information zum den Corona-Schutzimpfungen im Kreis Recklinghausen.


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Die aktuelle Lage im Überblick


Es gibt momentan vier Gruppen, die sich zur Impfung anmelden können. Für jede Gruppe hat das Land derzeit einen eigenen Anmeldeweg vorgesehen: 
  • Personen, die 1951 oder früher geboren wurden
    Anmeldung telefonisch unter 0800 11611702 oder online über www.116117.de
  • Bestimmte Berufsgruppen 
    Anmeldung über das Portal Terminland
    Für Beschäftigte der Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen und Polizei gibt es gesonderte Impfangebote, die nicht über das Portal gebucht werden. 
  • Menschen, die aufgrund einer außergewöhnlichen medizinischen Situation dringend vorzeitig geimpft werden sollen
    Diese Personen müssen einen formlosen Antrag stellen (per Post oder E-Mail an prioimpfung@kreis-re.de mit dem Betreff "Höchstpriorisierung"), dem ein aussagekräftiges ärztliches Attest samt Diagnose beigefügt sein muss. Wird dieser Antrag positiv beschieden, gibt es eine eigene Verfahrensweise. Eine eigenständige Terminvereinbarung ist nicht möglich.
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach §3 Satz 2 Coronavirus-Impfverordnung besteht
    Anmeldung telefonisch unter 02361 / 9709060 oder über das Portal Terminland*.
    Zum Nachweis muss ein ärztliches Attest vorliegen und zum Impftermin mitgebracht werden, das die Zugehörigkeit nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV bestätigt. 
    Impfungen dieser Gruppe sind auch in Arztpraxen möglich.
    Im Impfzentrum dürfen lediglich 10 % des Impfstoffs für diese Impfungen genutzt werden. Das entspricht nur 500 bis 1000 Terminen pro Woche, die für chronisch vorerkrankte Menschen zur Verfügung stehen. 
Bei pflegebedürftigen Personen (Pflegegrad 1-5) über 70 Jahren oder mit einer attestierten chronischen Vorerkrankung nach §3 können bis zu zwei Kontaktpersonen ebenfalls geimpft werden. Bitte buchen Sie, falls möglich, in diesem Fall drei zusammenhängende Termine und kommen gemeinsam ins Impfzentrum. Sollte dies nicht möglich sein, benötigen die Kontaktpersonen einen Nachweis der pflegebedürftigen Person. Nutzen Sie dazu gerne dieses Dokument. Darüber hinaus wird als Nachweis der Pflegebedürftigkeit der Bescheid der Pflegekasse über das Vorliegen eines Pflegegrades benötigt.

Wichtig:
  • Die Einhaltung der Verfahrensweisen ist die Grundlage für die berechtigten Personen, geimpft zu werden.
  • Wer sich in einem nicht für die Gruppe vorgesehenen Portal oder unberechtigt angemeldet hat, kann zu dem vereinbarten Termin nicht geimpft werden, da die Impfstoffe entsprechend der Termine und der zugelassenen Personenkreise zur Verfügung stehen.
  • Es gibt keine freie Impfstoff-Wahl
  • Die anderen Gruppen sind derzeit noch nicht impfberechtigt und können auch noch keine Termine vereinbaren, so lange es dafür noch keine Vorgaben des Landes zur Vorgehensweise gibt. 
  • Weitere Informationen finden Sie unten in den Fragen und Antworten.

*Seite des ASB Vest Recklinghausen, verantwortlich für die Terminbuchungen und Ansprechpartner für Rückfragen ist aber der Kreis Recklinghausen. Termine werden immer abhängig von der Menge an Impfstoff, die dem Kreis vom Land zugewiesen wird, eingestellt.

Öffnungszeiten

Wenn das Impfzentrum im Vollbetrieb läuft, gelten folgende Öffnungszeiten:

  • Montag bis Sonntag von 8 bis 20 Uhr, auch an Feiertagen 
  • Wichtig: Ohne Termin gibt es keinen Zutritt zum Impfzentrum
Im Impfzentrum besteht Maskenpflicht (medizinische Maske).

Standort und Anfahrt

Das Impfzentrum im Zentrum von Recklinghausen ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem öffentlichen Nahverkehr gut zu erreichen.

Adresse

Konrad-Adenauer-Platz
45657 Recklinghausen

Anreise mit dem Auto

Anfahrt mit dem PKW
A 2: Nehmen Sie die Ausfahrt Recklinghausen-Süd Nr. 9 und folgen Sie rechts der Herner Straße in Richtung Innenstadt. Nach ca. 2,4 km fahren Sie auf der Kurt-Schumacher-Allee an einer Tankstelle vorbei und weiter über eine Kreuzung auf den Parkplatz Konrad-Adenauer Platz zu. Auf diesem Platz sehen Sie zu Ihrer Linken das Impfzentrum.

A 43
: Nehmen Sie die Ausfahrt Recklinghausen-Herten Nr. 11 in Richtung Recklinghausen und fahren Sie auf die Hertener Straße. Biegen Sie an der zweiten Ampel rechts auf die Hohenzollernstraße und fahren Sie an der dritten Ampel links auf den Parkplatz Konrad-Adenauer Platz. Auf diesem Platz sehen Sie zu Ihrer Linken das Impfzentrum.

Anreise mit Bus und Bahn

Anfahrtsskizze-Impfzentrum-Recklinghausen-A4hochDer Recklinghäuser Hauptbahnhof liegt fußläufig etwa 10 Minuten vom Impfzentrum entfernt.
Wenn Sie das Bahnhofsgelände verlassen, folgen Sie links dem Fußweg bis zum Kaiserwall. Diesen gehen Sie ca. 300 m weiter. Biegen Sie links vor dem Rathaus auf den Erlbruch ab. Am Ende des Erlbruchs liegt auf der rechten Seite das Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz.

Direkt am Impfzentrum liegt außerdem die Bushaltestelle "Kreishaus", die von der Vestischen mit der Linie 235 angefahren wird.




Barrierefreiheit

Der Weg zum Impfzentrum und die Wege im Gebäude selbst sind baulich barrierefrei.


Video: Der Weg durch das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen

Für Untertitel am unteren Rand des Videos das Zahnrad anklicken und Untertitel auswählen. Für eine bessere Übersicht werfen Sie einen Blick in die Skizze des Impfzentrums.

 

Fragen und Antworten

Wer wird aktuell geimpft und wer entscheidet das?

Es gibt momentan vier Gruppen, die impfberechtigt sind:

  • Personen, die 1951 oder früher geboren wurden
  • Bestimmte Berufsgruppen (mehr zu den Berufsgruppen im nächsten Klappmenü) 
  • Menschen, die aufgrund einer außergewöhnlichen medizinischen Situation dringend vorzeitig geimpft werden sollen
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach §3 Satz 2 Coronavirus Impfverordnung besteht
Bei pflegebedürftigen Personen (Pflegegrad 1-5) über 70 Jahren oder mit einer attestierten chronischen Vorerkrankung nach §3 können bis zu zwei Kontaktpersonen ebenfalls geimpft werden. Bitte buchen Sie, falls möglich, in diesem Fall drei zusammenhängende Termine und kommen gemeinsam ins Impfzentrum. Sollte dies nicht möglich sein, benötigen die Kontaktpersonen einen Nachweis der pflegebedürftigen Person. Nutzen Sie dazu gerne dieses Dokument. Darüber hinaus wird als Nachweis der Pflegebedürftigkeit der Bescheid der Pflegekasse über das Vorliegen eines Pflegegrades benötigt.


Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden. Festgelegt werden diese auf Basis der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) durch Bund und Land. 

Die Priorisierung der Impfberechtigten geschieht auf Bundesebene durch die Ständige Impfkommission und weitere Partner. Das RKI informiert dazu auf seiner Homepage.

Den Impffahrplan für NRW finden Sie außerdem auf der Internetseite der KVWL.
 

Welche Berufsgruppen dürfen aktuell geimpft werden?

Geimpft werden (nach Vorlage einer Bestätigung des Arbeitgebers oder nach Anmeldung durch den Arbeitgeber):
  • Personal von ambulanten Pflegediensten und Betreuungsdiensten (einschließlich der Personen, die im Rahmen von Angeboten zur Unterstützung im Alltag tätig sind, z.B. Hauswirtschaftshilfen)
  • Rettungsdienstpersonal 
  • Beschäftigte von Tagespflegeeinrichtungen sowie Wohngemeinschaften 
  • Hauptamtlich und ehrenamtlich Tätige in Hospizen und von ambulanten Hospizdiensten
  • Ärzt*innen 
  • Zahnärzt*innen 
  • Praxispersonal 
  • Osteopath*innen 
  • Podolog*innen 
  • Hebammen 
  • Physiotherapeut*innen 
  • Orthopädiemeister*innen 
  • Beschäftigte von Sanitätshäusern 
  • Logopäd*innen 
  • Beschäftigte im Öffentlichen Gesundheitsdienst 
  • Beschäftigte der ambulanten Spezialpflege, z.B. der Stoma- und Wundversorgung, wenn sie patientennah erbracht wird 
  • Personal im öffentlichen Gesundheitsdienst 
  • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste 
  • Personal der Impfzentren 
  • Personal der Testzentren 
  • Polizeikräfte mit regelmäßigem Bürgerkontakt (z.B. Einsatzhundertschaft)

Darüber hinaus sind diese Berufsgruppen impfberechtigt, sofern sie regelmäßig in vollstationären Einrichtungen tätig werden und eine entsprechende Bescheinigung der Einrichtung vorlegen: 
  • Betreuungsrichter*innen sowie Rechtspfleger*innen im Sinne von Betreuungsrechtspfleger*innen 
  • Prüf- und Begutachtungskräfte insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Personal von Hilfsmittel-/Homecare-Diensten und Sanitätshäusern
  • Fußpfleger*innen 
  • Frisör*innen
  • Seelsorger*innen
  • Medizinprodukteberater*innen bei der Operationsbegleitung in Krankenhäusern und bei ambulanten Operationen
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten ausüben, insbesondere der Medizinischen Dienste
Außerdem berechtigt sind:
  • Personen, die in Kindertagesstätten, heilpädagogischen Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen, Kindertagespflege und Einrichtungen der Jugendhilfe (Heime / sonstiges betreutes Wohnen) tätig sind. Dazu gehören Lehrkräfte, Erzieher, Integrationshelfer/ Schulbegleiter, Sozialarbeiter, OGS Personal an Grundschulen, Frühförderpersonal
  • Personal von Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Behinderteneinrichtungen)
  • Zu den Impfberechtigten in diesen Einrichtungen zählen alle Personen, die sich dienstlich während der Schul- oder Dienstzeiten im Gebäude aufhalten und Kontakt zu den Schülern oder Beschäftigten haben.
  • Für diese Einrichtungen soll es gesonderte Impftermine geben, die Verfahrensweise wird gerade abgestimmt. Bitte keine eigenständigen Termine über das Portal buchen.

Die Kreisverwaltung hat eine Hotline für diejenigen eingerichtet, die noch Fragen haben, ehe sie sich über das Portal zum Termin anmelden. Sie ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geschaltet unter 02361 / 9709060. 

Warum bekomme ich nicht sofort einen Termin, obwohl ich impfberechtigt bin?

Aktuell sind mehr Bürgerinnen und Bürger impfberechtigt, als Impfstoff zur Verfügung steht. Eine große Menge des Kontingents ist nach Vorgabe des Landes für die Altersimpfungen und die Impfungen des Personals impfberechtigter Berufsgruppen vorgesehen. 

Nur zehn Prozent der Gesamtmenge des dafür vorgesehenen Vakzins darf beispielsweise für die Impfung von schwer vorerkrankten Personen (§3) im Impfzentrum genutzt werden. Zehn Prozent bedeuten im Kreis Recklinghausen je nach Impfstoffmenge zwischen 500 und 1000 Termine pro Woche. 

Bei knapp 615.000 Bürgerinnen und Bürgern und einer entsprechend große Zahl an älteren Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, kann leider nicht jedem ein kurzfristiger Termin zugesichert werden. Wir bitten Sie daher um Geduld. Es werden immer wieder Termine in die entsprechenden Portale eingestellt, diese sind aber erfahrungsgemäß schnell vergriffen.

Neben dem Impfzentrums des Kreises führen seit dem 6. April auch die niedergelassenen Ärzte Impfungen durch. Setzen Sie sich alternativ gerne mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung.

Kann ich wegen meiner Erkrankung früher geimpft werden?


Aktuell im Impfzentrum geimpft werden können Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach §3 Absatz 2 Coronavirus-Impfverordnung besteht. 

Die Impfung erfolgt voraussichtlich bis zum 6. April im Impfzentrum, im Anschluss sollen die Impfungen auf die Arztpraxen übergehen.

Dabei handelt es sich um:

  • Personen mit Trisomie 21
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung 
  • Personen mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder≥ 7,5%),g)
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung (Nachweis über Vorlage eines ärztlichen Attestes) aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
Die Impfung ist nur nach Terminvereinbarung möglich unter 02361 / 9709060 oder im Portal Terminland. Zum Nachweis wird ein ärztliches Attest benötigt, das die Zugehörigkeit nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV bestätigt und zum Impftermin mitgebracht werden muss.

Bei pflegebedürftigen Personen (Pflegegrad 1-5) über 70 Jahren oder mit einer attestierten chronischen Vorerkrankung nach §3 können bis zu zwei Kontaktpersonen ebenfalls geimpft werden. Bitte buchen Sie, falls möglich, in diesem Fall drei zusammenhängende Termine und kommen gemeinsam ins Impfzentrum. Sollte dies nicht möglich sein, benötigen die Kontaktpersonen einen Nachweis der pflegebedürftigen Person. Nutzen Sie dazu gerne dieses Dokument. Darüber hinaus wird als Nachweis der Pflegebedürftigkeit der Bescheid der Pflegekasse über das Vorliegen eines Pflegegrades benötigt.

Wichtiger Hinweis: Nur zehn Prozent der Gesamtmenge des dafür vorgesehenen Vakzins darf nach Landeserlass für die Impfung von schwer vorerkrankten Personen (§3) im Impfzentrum genutzt werden. Zehn Prozent bedeuten im Kreis Recklinghausen je nach Impfstoffmenge zwischen 500 und 1000 Termine pro Woche.

Bei knapp 615.000 Bürgerinnen und Bürgern und einer entsprechend große Zahl an älteren Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, kann leider nicht jedem ein kurzfristiger Termin zugesichert werden. Wir bitten Sie daher um Geduld. Es werden immer wieder Termine in die entsprechenden Portale eingestellt, diese sind aber erfahrungsgemäß schnell vergriffen.

Seit dem 6. April wird zusätzlich in den Arztpraxen geimpft. Nehmen Sie alternativ Kontakt mit Ihrem behandelnden Arzt auf. 


Antrag auf Höchstpriorisierung (mit ärztlichem Attest)

Das Land hat Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eingeräumt, wegen besonderer medizinischer Notwendigkeit einen Antrag auf Aufnahme in die höchste Prioritätsstufe für die Impfung zu stellen. Erkrankungen, die bereits in der Priorisierungsliste des Bundes aufgeführt sind, erfüllen die Kriterien zur Höchstpriorisierung nicht. Der Antrag kann nur in besonderen Fällen bewilligt werden, beispielsweise wenn auf dringenden ärztlichen Rat die Impfung vor Beginn einer Chemotherapie verabreicht werden soll. Bürger können einen entsprechenden Antrag an den Kreis postalisch oder per E-Mail an prioimpfung@kreis-re.de mit dem Betreff "Höchstpriorisierung" stellen. Die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung an sich berechtigt noch nicht zu einem vorzeitigen Impftermin. Die Entscheidung, ob eine Höchstpriorisierung berechtigt ist, fällen Ärzte der Kreisverwaltung nach Beurteilung der vorgelegten Unterlagen. In Einzelfällen kann es passieren, dass der Antrag für die Entscheidung an die Deutsche Rentenversicherung weitergeleitet werden muss.

Personen, deren Erkrankungen sich in der Priorisierungsliste des Bundes wiederfinden, sollen nach Auskunft des Landes voraussichtlich Ende März ein gesondertes Impfangebot bekommen. Die Verfahrensweise steht aber noch nicht fest. Es können noch keine Termine vereinbart werden.

Wer kann mir mehr zum Impfstoff sagen?

Bei medizinischen Fragen zum Impfstoff - beispielsweise bei Vorerkrankungen - sollten sich Patienten an ihre Hausärztin bzw. ihren Hausarzt wenden.

Informationen, was z.B. ein mRNA-Impfstoff ist, den die Unternehmen BioNTech und Moderna entwickelt haben, finden Sie auf der Internetseite des RKI

Die KVWL hat einen Informations-Service per Hotline unter 116 117 eingerichtet (kostenlos, 7 Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung.


Wie kann man einen Termin vereinbaren?

Das Land sieht aktuell für die drei impfberechtigten Gruppen unterschiedliche Anmeldewege vor:
  • Personen, die 1951 oder früher geboren wurden
    Anmeldung telefonisch unter 0800 11611702
  • Bestimmte Berufsgruppen 
    Anmeldung über das Portal Terminland 
    Für Beschäftigte der Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen und Polizei gibt es gesonderte Impfangebote, die nicht über das Portal gebucht werden. 
  • Menschen, die aufgrund einer außergewöhnlichen medizinischen Situation dringend vorzeitig geimpft werden sollen 
    Diese Personen müssen einen formlosen Antrag stellen (per Post oder E-Mail an prioimpfung@kreis-re.de mit dem Betreff "Höchstpriorisierung), dem ein aussagekräftiges Ärztliches Attest samt Diagnose beigefügt sein muss. Sollte der Kreis positiv über diesen Antrag bescheiden, bekommen sie ein Terminangebot direkt von der Kreisverwaltung
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach §3 Satz 2 Coronavirus-Impfverordnung besteht. Zum Nachweis muss ein ärztliches Attest vorliegen, in dem die Dringlichkeit nach §3 bestätigt wird.
    Anmeldung telefonisch unter 02361 / 9709060 oder im Portal Terminland.
    Impfung im Impfzentrum bis vorraussichtlich 6. April, im Anschluss sollen Impfungen dieser Gruppe an die Arztpraxen übergehen


Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit, außerdem Ihren Impfausweis und Ihre elektronische Gesundheitskarte. Sollten Sie eine Terminbestätigung per Mail bekommen haben, bringen Sie bitte auch diese mit. Außerdem benötigen Sie eine Maske, da im Impfzentrum Maskenpflicht besteht.

Wer aus beruflichen Gründen geimpft wird, benötigt zusätzlich die schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers oder einen anderen Nachweis wie den Heilberufsausweis.  

Wenn Sie sich auf die Impfung vorbereiten möchten, können Sie am Ende dieser Seite die Dokumente einsehen, die Ihnen im Impfzentrum ausgehändigt werden. Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Interneseite www.zusammengegencorona.de.

Wie ist der Ablauf im Impfzentrum?

  • Bitte melden Sie sich zunächst im Eingangsbereich an. Zunächst wird überprüft, ob Sie einen Termin haben und Ihre Körpertemperatur gemessen.
  • Beim anschließenden Check-In wird Ihre Impfberechtigung geprüft. Außerdem erhalten Sie alle notwendigen Unterlagen - einen Aufklärungsbogen, einen Selbstauskunftsbogen und eine Einwilligungserklärung.
  • Anschließend werden Sie in den Wartebereich gebeten. Hier können Sie die Unterlagen in Ruhe studieren und ausfüllen.
  • Im Anschluss folgt ein vertrauliches Informationsgespräch mit einem Arzt zur Impfung. Außerdem wird geprüft, ob Sie an diesem Tag fit für eine Impfung sind.
  • Sind alle Fragen geklärt, können Sie sich anschließend impfen lassen. Die Impfung erfolgt in den Oberarm.
  • Nach der Impfung halten Sie sich noch 30 Minuten in einem weiteren Wartebereich auf für den Fall, dass eine akute Impfreaktion wie Kreislaufbeschwerden festgestellt werden. Zur Ihrer Sicherheit ist rettungsdienstlich geschultes Personal vor Ort und kann sich direkt um Sie kümmern.
  • Beim Checkout wird die Impfung in Ihr Impfbuch eingetragen (sofern vorhanden). Anschließend können Sie das Impfzentrum wieder verlassen.
  • Nach etwa 21 Tagen ist eine zweite Impfung notwendig. 
Eine Skizze des Impfzentrums im Kreis Recklinghausen finden Sie hier

Was ist mit Personen, die nicht ins Impfzentrum kommen können?

Wer impfberechtigt ist, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Impfzentrum kommen kann, wird von mobilen Teams vor Ort geimpft. Dies betrifft etwa Menschen in Seniorenheimen oder in Wohnformen der Eingliederungshilfe. Diese werden gesondert informiert.

Personen über 80 Jahre, die zu Hause geimpft werden möchten und nicht in einer Einrichtung leben, müssen sich nach Aussage des Gesundheitsministers noch ein wenig gedulden, da die aktuell zur Verfügung stehenden Impfstoffe nicht von Haus zu Haus transportiert werden können. Erst wenn Impfstoffe zur Verfügung stehen, die durch das Hausarztsystem genutzt werden können, sind die Impfungen auch in Privathaushalten möglich.

Kann ich mir die Kosten für die Anfahrt zum Impfzentrum erstatten lassen?

Für die Fahrt zum Impfzentrum können sich Personen mit Mobilitätseinschränkungen unter bestimmten Voraussetzungen Kosten erstatten lassen. Grundlage dazu ist ein Pflegegrad 3 bis 5 oder eine Schwerbehinderungen. Bei Pflegegrad 3 ist zusätzliche Voraussetzung, dass dauerhafte Mobilitätseinschränkungen vorliegen, die eine eigene Anreise zum Beispiel per Bus ausschließen. Bei einer Schwerbehinderung sind die Merkzeichen aG, Bl oder H entscheidend.

Wichtig: Um im Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen geimpft zu werden, muss eine gewisse Mobilität sichergestellt sein. Im Impfzentrum sind rund 350 Meter eigenständig zurückzulegen, wobei die Unterstützung durch eine Begleitperson, wenn nötig, möglich ist. Personen, die den Weg durchs Impfzentrum nicht aus eigener Kraft zurücklegen können, weil sie zum Beispiel bettlägerig sind, können nicht geimpft werden. Für sie sieht das Land mobile Impfungen im häuslichen Umfeld vor, wenn zu einem späteren Zeitpunkt ein transportabler Impfstoff eigesetzt wird.

Wer über den entsprechenden Pflegegrad oder ein Merkzeichen im Schwerbehinderten-Ausweis verfügt, muss sich für eine Fahrtkostenerstattung an seinen Arzt werden. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass bereits Termine vereinbart sind. Der Arzt kann nach Vorlage des Nachweises, dass die Patientin oder der Patient zum Impftermin eingeladen ist, zwei Verordnungen für beide Termine ausstellen. Im Anschluss kann dann ein Termin mit einem Taxiunternehmen vereinbart werden, was die Fahrt zum Impfzentrum übernimmt. Dem Taxifahrer wird die Verordnung vorgelegt, die dann vom Taxiunternehmen abgerechnet wird. Je nachdem, ob eine Freistellung vorliegt, fährt die Person kostenlos oder muss ähnlich wie bei Medikamenten 10 Prozent der Gesamtkosten zuzahlen. Das sind mindestens fünf und maximal zehn Euro. 

Die Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis
Das Merkzeichen „aG“ im Schwerbehindertenausweis erhalten Personen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, deren Gehvermögen also auf das Schwerste eingeschränkt und die Fortbewegung nur mit fremder Hilfe oder großer Anstrengung möglich ist. „Bl“ ist das Merzeichen für Blindheit oder eine hochgradige Sehbehinderung. Das Merkzeichen „H“ im Schwerbehindertenausweis signalisiert "hilflos", d.h. die Person benötigt dauernd und in erheblichem Maße fremde Hilfe, Überwachung oder Anleitung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens wie An- und Auskleiden, Nahrungsaufnahme oder Körperpflege. Für die Prüfung von Schwerbehinderung und die Ausstellung des entsprechenden Ausweises ist der Fachbereich Schwerbehinderung beim Kreis Recklinghausen zuständig.



Weiteres Informationsmaterial


Dokumente zum Download

Dokumente zur Impfung
Bitte beachten Sie: Die hier hinterlegten Dokumente dienen lediglich der Vorabinformation. Im Impfzentrum bekommen Sie Formulare ausgehändigt, die dort ausgefüllt werden müssen. Selbst ausgedruckte und vorab ausgefüllte Formulare werden von der Kassenärztlichen Vereinigung nicht anerkannt.

Dokumente bei Impfung mit mRNA-Impfstoffen (z.B. BioNtech für Personen ab 80 jahren)
Dokumente bei Impfung mit Vektor-Impfstoffen (z.B. AstraZeneca für Personen bis 65 Jahren)

Weiterführende Links